Freitag, 29. August 2014

Grautöne


Es ist schön, etwas mit den eigenen Händen zu erschaffen, da man das Produkt seiner Arbeit direkt vor Augen hat. Man sieht, was man geleistet hat und das gibt einem ein wunderbares Gefühl. Truman Capote sagte einmal, dass alle Menschen die Anlage hätten, schöpferisch tätig zu sein, nur würden es die meisten nie merken. Wahre Worte. Oft traut man es sich nicht zu; denkt, dass die anderen es doch viel besser können. Ich sage, probieren kostet ja nichts. Wenn es Spaß macht, dann hat es sich schon gelohnt. Wenn dabei noch ein ansehnliches Produkt entstanden ist, umso besser.

Bilder mit Tusche herstellen

Zeichentusche
Pinsel
Bambusstab mit Spitze
Tuch
Papier, Rückseite einer Kalenderseite
Wasser



Ein Bild mit Tusche herzustellen erfordert keine großen künstlerischen Kompetenzen. Ich zähle mich selbst nicht zu den großen Malern und auch ich habe es geschafft. Alles, was man tun muss, ist sich ein Motiv zu überlegen, das auch gern abstrakt sein kann. Dann kann man auch schon loslegen. Man malt grobe Umrisse mit Wasser aufs Papier bzw. auf die Rückseite eines Kalenderblattes und taucht den spitzen Bambusstab (ich habe dafür einfach ein asiatisches Essstäbchen angespitzt) in die Tusche ein. Dann lässt man die Tusche mit dem Wasser in Berührung kommen. Aufgrund der Reaktion zwischen Tusche und Wasser entstehen unglaublich schöne Formen und Grautöne, man muss nur ein bisschen Geduld zeigen. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Man kann dafür auch Pinsel verwenden und größere Flächen malen oder mit dem Bambusstab (ohne Wasser) dünne Linien aufs Papier zeichnen. Probiert es doch einfach mal selber aus und ihr werdet sehen, dass es einfacher ist, als es aussieht.





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